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Aktuelles

 

+ + + Neue IPCC Anrechnungsregeln für Holzprodukte unter dem Kyoto-Protokoll + + +

Chapter 2.8: Harvested Wood Products

Sebastian Rüter, Gry Alfredsen, Fabiano de Aquino Ximenes, Sabin Guendehou, Kim Pingoud, Yuko Tsunetsugu, Alex McCusker

2013 IPCC Revised Supplementary Methods and Good Practice Guidance Arising from the Kyoto Protocol

Taka Hiraishi, Thelma Krug, Kyoto Tanabe, Nalin Srivastava, Baasansuren Jamsranjav, Maya Fukuda, Tiffany G. Troxler (Eds)

Auf Beschluss der Vertragsstaaten des Kyoto-Protokolls (Entscheidung 2/CMP.7) wurde der Weltklimarat Ende 2011 eingeladen, die für die Erstellung der jährlichen Treibhausgasbilanzen unter dem Kyoto-Protokoll anzuwendenden Richtlinien zu begutachten und diese, sofern notwendig, zu aktualisieren und zusätzliche Methoden zur Abschätzung der anthropogenen Treibhausgasemissionen im Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (Land Use, Land-use Change and Forestry, kurz LULUCF) zur Verfügung zu stellen.
Da die bis dahin für das Kyoto-Protokoll relevanten IPCC Richtlinien keine Methoden für die Abschätzung des Emissionsbeitrags von Holzprodukten enthielten, mussten die wissenschaftlich methodischen Regeln zur Berechnung des Kohlenstoffspeicherwirkung in Holzprodukten neu erstellt werden. In dem seit 2012 andauernden Prozess übernahm das Institut die federführende Rolle bei der Erstellung des Kapitels zur Abschätzung des Beitrags von Holzprodukten zu den Netto-Emissionen des Landnutzungssektors.

Weitere Hintergrundinformationen sowie die gesamte Veröffentlichung der neuen IPCC Richtlinien finden sie auf der Webseite des IPCC.

>> Kap.2.8 Holzprodukte.pdf
IPCC Website KP Supplement


2013 KP Supplement

>> THG-Berichterstattung Holzprodukte

+ + + Neues EU-Projekt + + +

Climate benefits of material substitution by forest biomass and harvested wood products: Perspective 2030 (ClimWood2030)

Ziel des Projektes ist die Bereitstellung von Daten und Analysen über den Beitrag des europäischen Forst- und Holzsektors zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch die Nutzung von Biomasse. Dies beinhaltet die damit verbundene Substitution von emissionsintensiveren Produkten und die Kohlenstoffspeicherwirkung in Wald und Holzprodukten.
Weitere Informationen (en) finden sie >>hier.

>> Projektflyer.pdf

+ + + Thünen Report 11 + + +

Handlungsoptionen für den Klimaschutz in der deutschen Agrar- und Forstwirtschaft

Bernhard Osterburg, Sebastian Rüter, Annette Freibauer, Thomas de Witte,Peter Elsasser, Stephanie Kätsch, Bettina Leischner, Hans Marten Paulsen, Joachim Rock, Norbert Röder, Jürn Sanders, Jörg Schweinle, Johanna Steuk, Heinz Stichnothe, Wolfgang Stümer, Johannes Welling, Anne Wolff

Gegenstand des Berichts ist die Rolle der UNFCCC-Quellgruppen „Landwirtschaft“ sowie „Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft“ (land use, land use change and forestry, LULUCF) bei der künftigen Reduzierung von THG-Emissionen in Deutschland. In Kapitel 2 werden Stand und Entwicklung der THG-Emissionen dieser Quellgruppen anhand der Daten aus der nationalen Emissionsberichterstattung dargestellt. Die Weiterentwicklung der klimaschutzpolitischen Rahmenbedingungen wird in Kapitel 3 nachgezeichnet, wobei die für Landwirtschaft und LULUCF relevanten Aspekte näher beleuchtet werden. Aufbauend auf einen Überblick über klimaschutzpolitische Aktivitäten von Bund und Ländern in der Land-, Forst- und Holzwirtschaft (Kapitel 4)werden in Kapitel 5 konkrete Maßnahmenoptionen beschrieben und bewertet. Der Bericht schließt mit Empfehlungen zur Umsetzung. Da für den Forst- und Holzbereich bereits ausgearbeitete Strategien vorliegen, besteht Handlungsbedarf besonders bezüglich der Frage, wie die Landwirtschaft künftig in nationale Klimaschutzziele eingebunden werden soll.

>> Thünen Report 11.pdf
Thünen-Report 11